Geschichte

Die AHB wurde am 03.10.1949 auf Initiative des Landtagsbibliothekars Hans Schmidt durch 15 Behörden und ihre Bibliotheken gegründet. In der Nachkriegszeit stand die Wiederaufbauarbeit im Vordergrund. Neben Erfahrungsaustausch und Kooperation war die Erwerbung von Literatur ein zentrales Thema.

1949 wurden mit dem Abschluß eines Rabattvertrages durch die AHB die Erwerbungsetats der einzelnen Bibliotheken entlastet.

1973 wurde die Satzung in eine Geschäftsordnung umgewandelt, so dass auch Körperschaften des öffentlichen Rechts aus dem kommunalen, genossenschaftlichen und kirchlichen Bereich Mitglieder der AHB werden konnten.

Lesesaal der Oberfinanzdirektion

Lesesaal der Bibliothek der Oberfinanzdirektion

Seit 1976 ist die AHB im Niedersächsischen Beirat für Bibliotheksangelegenheiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vertreten. Die Berücksichtigung behördenspezifischer Belange in Aus- und Fortbildung konnte durch die Mitarbeit in diesem Gremium vereinbart werden, ebenso wie die Unterstützung durch das Rechenzentrum der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen bei der Erstellung des Zeitschriftenverzeichnisses Hannoverscher Behördenbibliotheken.

Seit 1998 beteiligen sich in zunehmender Zahl Bibliotheken der AHB am Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV) und weisen ihre Bestände in Online-Katalogen nach, die in das Hannoversche Online-Bibliothekssystem integriert sind. Ebenfalls seit 1998 ist die AHB im WWW online.

2008 wurde der Gemeinschaftskatalog freigeschaltet, der die verschiedenen Einzelbestände von AHB-Bibliotheken (Landtag, Landeskirchenamt, Behörden- und Gerichtsbibliotheken) in einem einzigen Nachweissystem zusammenführt.

Auf der 202. Besprechung im Mai 2013 gab sich die Arbeitsgemeinschaft den neuen Namen „Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Behördenbibliotheken“, da viele der teilnehmenden Bibliotheken über das ganze Land verteilt sind; entsprechend trat eine neue Geschäftsordnung zum 1.8.2013 in Kraft.

Heute, fast 70 Jahre nach ihrer Gründung, hat sich die AHB zu einem Informationsnetzwerk von mehr als 40 Bibliotheken entwickelt, das auf einen Bestand von über 1 Mio. Medieneinheiten und über 4.000 Zeitschriften sowie zahlreiche Datenbanken und Online-Medien zugreifen kann, um Informationsdienstleistungen für Parlament, Verwaltung und Rechtsprechung zu erbringen.

Ausführlich zur Geschichte der AHB, Uta Hakemeyer: 50 Jahre Arbeitsgemeinschaft Hannoverscher Behördenbibliotheken

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